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#refugeeswelcome Part 3 – Es wird alles zu viel

14. Oktober 2015

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Ja #refugeeswelcome und wenn ihr wissen wollt, ob sich meine Meinung zum diesem Hashtag geändert hat, dann kann ich sagen Nein. Aber meine Denkweise zu einigen Unterpunkten der aktuellen Flüchtlingssituation hat sich deutlich geändert.
Der SPD-Parteivorsitzender Sigmar Gabriel hat in einem Interview der Sendung „Berlin direkt“ gegenüber seiner Interviewpartnerin und Moderatorin Bettina Schausten harte Worte gewählt. Und so viel Negatives auch über ihn berichtet wird und so unsympathisch er vielen sein mag, er hat einfach recht!
Vor einigen Monaten war die Rede von 500 Tausend Flüchtlingen, die Deutschland dieses Jahr erreichen soll, wenige Wochen später stieg diese Zahl auf 800 Tausend und mittlerweile sind wir bei weit über 1 Millionen Flüchtlingen angekommen. 1 Million! Haltet euch diese Zahl einmal vor die Augen. Und da will mir noch einer erzählen, das wir das schaffen, das wir jedem einzelnen gerecht werden können, dass Behörden Ihre Arbeit sorgfältig und zeitnah hinbekommen?
Machen wir uns nichts mehr vor, wir werden aus allen Nähten platzen und das wird schneller kommen, als erwartet. Deutschland ist an den Grenzen seiner Möglichkeiten angelangt, die Kapazitäten sind erreicht und es heißt nicht wir wollen nicht mehr sondern wir können nicht mehr.
Wie Gabriel auch im Video erwähnt, ist hier nicht mehr die Frage, ob wir es schaffen sondern wie wir es schaffen und wie man die Bedingungen der Flüchtlingsländer verbessert. Es muss in Aus- und Weiterbildung investiert und dafür gesorgt werden, dass Menschen aus diesen Ländern nicht direkt ihre Koffer packen.
Hier ist in meinen Augen auch nicht die Rede von Kriegsflüchtlingen sondern von den Wirtschaftsflüchtlingen. Es müssen bessere Lebensbedingungen geschaffen werden, um diese Menschen in ihrer Heimat zu halten. Für Deutschland muss man zusehen, dass wir Flüchtlinge besser integrieren können.

Leider hat die Politik alles in der Hand und wir können nicht viel gegen das Gesetz tun, müssen abwarten wie sich alles entwickelt und welches die kurzfristigen Lösungen sein werden.
Wir können nur hoffen, dass eine einheitliche, für alle Betroffenen, gerechte und nützliche Lösung gefunden wird, denn so wie es im Moment abläuft, kann es definitiv nicht weiter gehen.
Und das kann niemand mehr abstreiten.

Wie steht ihr zu der momentanen Flüchtlingssituation?

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3 Comments

  • Reply naelleoip 21. Oktober 2015 at 14:18

    EIn sehr wichtiges Thema! Es muss auf jeden fall aktiv nach guten Lösungen gesucht werden, für alle. Wie der Kommentar oben schon sagt: wenn wir in deren Situation wären… (mein freund war im Irak und in Afghanistan und das sind keine Länder mehr, sondern einfach nur noch Kriegsfelder….) Z.B. muss auf jeden Fall priorität den “echten” flüchtlingen gelten! Also refugees welcome ja, aber es muss aktiv nach lösungen im Inland un Ausland gesucht werden. Und die Europäer sollen einfach mal mit EINER stimme auftreten anstatt immer “jeder für sich” zu sein…

    Finde es toll, dass du auch solceh themen ansprichst. Ich habe via meinem Blog beschlossen, mich auch mehr zu engagieren. Ich organisere blogger und mode events, deren ertragnisse teilweise gespendet werden und freu mich wenn ich sehe dass andere blogger auch sich für die welt interessierenn.

    Lg aus Paris! (www.once-in-paris.com)

    ps: ich bin zwar nicht so der typ der bettelt, aber ich nehm zur zeit an einem blogger contest in frankreich teil, um mein fair-fashion projekt zu unterstützen.. Jede stimme zählt und dauert auch wirklich nur 2 sekunden 🙂 –> http://www.golden-blog-awards.fr/blogs/once-in-paris.html MERCI!

  • Reply Laura 20. Oktober 2015 at 13:48

    Finde es sehr mutig dass du so offen darüber bloggst, ich bin der Meinung dass das viel zu wenig vor allem Blogger machen!
    Das Thema an sich ist so schwierig und meine Meinung wird immer geteilter, trotzdem bin ich immer noch auf der Seite #refugeeswelcome ! 🙂

  • Reply FashionqueensDiary 15. Oktober 2015 at 18:08

    Interessanter Beitrag! Ich finde es ein sehr schwieriges Thema. Auf der einen Seite finde ich es absolut vorbildlich und auch richtig, dass “Deutschland” hilft. Seien wir ehrlich, wenn wir in einem Kriesen-/Kriegsgebiet leben müssten wären auch wir froh, wenn uns jemand aufnimmt und uns somit unterstützt. Auf der anderen Seite ist es natürlich schwierig dass alles zu bewältigen. Zeitlich auch als Finanziell und dann natürlich auch noch die Gerechtigkeit, die allen gelten muss. Ich hoffe, dass die Politiker da eine für alle akzeptable Lösung finden.

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