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#refugeeswelcome Part 2 – Fakten gegen Vorurteile

14. September 2015

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Ich höre es leider noch viel zu oft – Sätze wie „Wo sollen die alle hin?!“ oder „Warum nimmt nur Deutschland Flüchtlinge auf??“ gehen mir langsam aber sicher streng an meine Nervensgrenze. Leider gibt es immer noch Menschen, die lieber hetzen, als sich wirklich mal mit dem Thema auseinanderzusetzen und das Ganze einmal ohne Vorurteile zu betrachten. Durch mein vieles Recherchieren bin ich auf ganz interessante Fakten gestoßen, die vielleicht selbst den größten Hinterwäldler auf die richtige Spur bringt. Los gehts!

#01 Ahnungslose wissen: »Wir können doch nicht die ganze Welt aufnehmen«

Richtig ist: Davon sind wir Lichtjahre entfernt.

Auf der Welt sind Ende 2014 laut UNHCR Global Trends 59,5 Millionen Menschen auf der Flucht. 86 Prozent der Flüchtlinge weltweit leben in Entwicklungsländern. Die allerwenigsten Flüchtlinge schaffen es nach Europa – weil sie in der Region bleiben wollen und auf baldige Rückkehrchancen hoffen, oder weil sie schlicht keine Möglichkeit haben, hierherzukommen. Eine Flucht hierher ist teuer und gefährlich; zudem droht sie immer zu scheitern, denn legale Wege nach Europa gibt es so gut wie nicht. Beispiel 2014: Fast 14 Millionen Menschen wurden in diesem Jahr aus ihrer Heimat vertrieben. Wie viele kamen 2014 als Asylsuchende in Europa an? 714.000 Menschen. Das wären umgerechnet gerade einmal fünf Prozent, für ganz Europa. Also bitte: Wer kann behaupten, wir stünden vor der Frage, die ganze Welt aufzunehmen?

#02 Besorgte Bürger finden: »Die vielen Flüchtlinge sind ein großes Problem«

Richtig ist: Ein Problem haben vor allem die Flüchtlinge.

Tatsächlich: Die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland ist auf dem höchsten Stand seit Langem: 2014 waren es 170.000 Asylsuchende, für 2015 werden 800.000 erwartet. Ist das nun ein Problem? Bei dieser Frage sollte man bedenken: Ein Problem haben zuallererst die Betroffenen, die vor Konflikten wie Syrien, Afghanistan und anderen Ländern fliehen müssen, um ihr Leben zu retten. Ein Problem haben auch die Nachbarstaaten von Kriegs- und Krisengebieten – siehe Syrien -, die innerhalb wenigen Wochen Hunderttausende bzw. über eine Million aufnehmen. Auch weltweit sind die Flüchtlingszahlen gestiegen, davon bekommt Deutschland vergleichsweise wenig ab.

#03 Panikmacher wissen: »Die kommen alle nach Deutschland«

Richtig ist: Bei Weitem nicht alle können, nicht alle wollen nach Deutschland.

Hierzulande glauben viele, alle Flüchtlinge wollten unbedingt nach Deutschland. Also zunächst mal: die Länder, in denen sich weltweit die meisten Flüchtlinge aufhalten, heißen Türkei, Pakistan, Libanon, Iran, Äthiopien.

Lediglich europaweit verzeichnet die Bundesrepublik tatsächlich aktuell die meisten Asylanträge. Sieht man sich beim BAMF die Zahlen der vorangegangenen zehn Jahre an, stellt man allerdings fest, dass ein anderes Land fast durchgängig an erster Stelle stand: Frankreich. Daneben nahm auch Großbritannien, manchmal sogar Schweden mehr Asylanträge entgegen als Deutschland. Setzt man die Zahl der Asylanträge ins Verhältnis zur Einwohnerzahl, relativiert sich der Eindruck weiter: Jahrelang lag Deutschland im Mittelfeld, 2014 rückte die Bundesrepublik mit 2,5 Asylanträgen auf 1.000 Einwohner/innen auf Platz sechs vor. Schweden, Ungarn, Österreich, Malta und Dänemark liegen in dieser Rangliste vorne. Einiges spricht zudem dafür, dass die Flüchtlingszahlen einiger Länder im Süden Europas tatsächlich höher liegen als angegeben, z.B. in Griechenland, wo viele Schutzsuchende gar nicht als solche registriert werden.

#04 Ignorante Europäer denken: »Es kann doch nicht ganz Afrika kommen«

Richtig ist: Afrika ist ein riesiger, vielseitiger Kontinent. Längst nicht alle AfrikanerInnen wollen nach Europa.

Oft reden Menschen undifferenziert von „den Flüchtlingen aus Afrika“. Aber Afrika ist kein Land. Afrika ist ein Kontinent. Mit 30,3 Millionen Quadratkilometern. Mit über einer Milliarde Einwohner. Mit über 50 Staaten. Darunter sind zerrüttete Staaten wie Somalia, korrupte Diktaturen wie Äquatorialguinea, aber auch stabile Demokratien wie Botswana. Die Wirtschaft vieler afrikanischer Staaten wächst. Viele Staaten sind reich, sie haben Bodenschätze wie Erdöl, Diamanten und Kupfer. Das Problem: Profite landen oft nicht bei der Bevölkerung, sondern gehen an herrschende Eliten und ausländische Unternehmen, so z.B. beim „Landgrabbing“.

Wollen nun alle Afrikaner/innen nach Europa? Mitnichten. Tatsächlich kommen vergleichsweise wenige Flüchtlinge hierher: Laut Antragsstatistik des BAMF kamen 2014 rund 40.000 Asylsuchende aus einem afrikanischen Land nach Deutschland – das entspricht etwa 23% der Asylsuchenden. Europaweit lag ihr Anteil bei 26%. Allein ein Drittel von ihnen kam aus einem einzigen Land: Der brutalen Diktatur Eritreas.

Die weitaus meisten afrikanischen Flüchtlinge bleiben in der Region: Laut UNHCR“ leben 14 Millionen Flüchtlinge in Afrika, davon allein zehn Millionen als Vertriebene im eigenen Land.

#05 Engherzige denken: »Wir sollten uns lieber um unsere eigenen Armen kümmern.«

Richtig ist: Das Problem der Armen ist die ungleiche Verteilung des Wohlstands.

Sind Flüchtlinge arbeitslos, klagen viele über die Sozialhilfekosten, die man ja irgendwie mitbezahle. Sind sie es nicht, fürchten sie die Konkurrenz um Arbeitsplätze. Dabei ist die Angst, dass Flüchtlinge der Wohnbevölkerung die Arbeitsplätze wegnehmen, unbegründet: Forscher, die den Zusammenhang von Zuwanderung und lokaler Arbeitslosigkeit untersucht haben, fanden keine negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkterfolg von Einheimischen.

Auch die Rechnung, dass die Versorgung von Flüchtlingen Arme noch ärmer mache, geht nicht auf: Kämen tatsächlich weniger Flüchtlinge, bekäme ein arbeitsloser Hartz-IV-Empfänger nicht einen Cent mehr, geringe Löhne würden deshalb nicht steigen, und Mittelständler hätten nicht weniger Angst vor dem sozialen Absturz. Hinter diesen Sorgen steht nämlich ein anderes Problem: die wachsende Ungleichheit zwischen Arm und Reich.

Im Grundgesetz heißt es in Artikel 14: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Geld ist genug da – würde es zum Nutzen aller Menschen in Deutschland gerechter verteilt, könnten alle angstfrei und menschenwürdig leben. Über wachsende Ungleichheit kann man sich zu Recht zu beschweren – Flüchtlinge allerdings beeinflussen diese Zustände am allerwenigsten.

#06 Geizige meinen: »So viele Flüchtlinge aufzunehmen, können wir uns nicht leisten«

Richtig ist: Menschenrechte zu beachten kostet Geld. Und das können wir uns leisten. Zudem können Flüchtlinge viel leisten – wenn man sie lässt.

Flüchtlinge zu schützen ist eine humanitäre und völkerrechtliche Verpflichtung, die keiner Kosten-Nutzen-Rechnung unterliegen darf. Die Genfer Flüchtlingskonvention, die Europäische Menschenrechtskonvention und andere Regelungen, die zum Flüchtlingsschutz verpflichten, wurden als Reaktion auf die Grausamkeiten des Nazi-Regimes und des Zweiten Weltkriegs geschaffen. Wer diese Rechte in Frage stellt, stellt die Grundlagen unseres Rechtsstaats in Frage.

Im Übrigen ist es kurzsichtig und falsch, Flüchtlinge vor allem als finanzielle Belastung zu sehen. Sicher: Manche Gewaltopfer, kranke oder traumatisierte Flüchtlinge sind langfristig auf Unterstützung angewiesen. Ihnen zu helfen, ist ein Gebot der Humanität. Viele andere sind tatkräftig, motiviert und qualifiziert, wollen lernen und arbeiten. So werden aus Hilfebedürftigen mit der Zeit Steuerzahler/innen. Mit ihnen wachsen Kinder – über deren Mangel in Deutschland oft geklagt wird – in diese Gesellschaft hinein. Die Abschreckungspolitik der vergangenen Jahre hat die Motivation und das Können von Asylsuchenden behindert: Etwa durch Arbeitsverbote, fehlenden Deutschunterricht und die Unterbringung in abgelegenen Massenunterkünften. Erst langsam setzt sich die Erkenntnis durch: Je besser Flüchtlinge Zugang haben zu Deutschkursen, Bildung, Ausbildung, und Arbeitsmarkt, desto mehr wird die Gesellschaft wirtschaftlich gewinnen.

Ich denke es ist wichtig und super interessant, sich solche Fakten durchzulesen und einfach offenherziger mit dem Thema umzugehen. Denn schließlich sind es auch nur Meschen – wie wir.

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#refugeeswelcome Part 1 – Wie kann ich helfen?

1. September 2015

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Hallo meine Lieben,

heute möchte ich mal ein ernstes Thema ansprechen. Wie der Titel schon verrät, geht es um Flüchtlinge.
Zurzeit wird wohl über nichts heißer diskutiert und berichtet. Jeder hat andere Meinungen, eine andere Denk- und Sichtweise dazu und möchte sie mit der Welt teilen. Ich sage euch ganz offen, meine Meinung dazu werde ich nicht breit treten und ich denke all das, was gerade passiert ist schlimm genug. Darüber zu schreiben und sich „aufzuregen“ macht das Ganze nicht besser.

Widmen wir uns doch lieber einer Sache, die den armen Menschen helfen kann. Wir sollten lieber handeln, als darüber zu streiten, was richtig und falsch, zu viel und zu wenig, menschlich oder unmenschlich ist.
Für mich stand schnell fest – ich möchte helfen! Man kann nicht viel tun, aber das muss auch nicht immer sein. Denn wenn Viele nur ein bisschen tun würden, hätten wir in der Masse Großes geschafft.
Doch was kann man eigentlich tun, wo kann man helfen und unter die Arme greifen?
Ich habe mich ein wenig informiert und möchte euch dazu nun einige Dinge sagen.
Für mich kam z.B. das Geld spenden nicht in Frage. Ich bin weder geizig noch hätte ich nichts über, doch ich denke was Geldspenden angeht sollte man vorsichtig und vor allem nicht zu großzügig sein. Informiert euch vorher genauestens, wo das Geld hingeht, ob es überhaupt ankommt und was damit geschehen wird. Wo wird das Geld investiert, ist es eine gute Investition? Bitte seit einfach vorsichtig damit und falls ihr es doch tun möchtet, schaut nach, ob das was die Seite euch anbietet, auch wirklich seriös erscheint. Aus der Flüchtlingssache wird nämlich leider auch ein riesen Geschäft gemacht und die Gutmütigkeit der Menschen wird oft schamlos ausgenutzt.
Ich kann euch empfehlen, euch in eurem Bundesland oder nächst größerer Stadt umzusehen. Da könnt ihr gegeben falls persönlich hingehen, euch überzeugen, dass eure Hilfe dort angenommen und gebraucht wird.

Ich habe mich der Kleiderspende gewidmet. Die meisten kommen mit nichts außer einem zerfetzten T-Shirt und kaputter Hose nach Deutschland. Eventuell tragen sie Latschen und das wars dann auch.
Ich persönlich besitze viel zu viele Klamotten, die ich schon ewig nicht mehr getragen habe und einfach nur nutzlos im Schrank rumliegen. Warum dann nicht an Menschen verschenken, die sich gebrauchen können?
Die „Deutsche Kleiderstiftung“ ist ziemlich bekannt und bietet sogar an, kostenlos Pakete zu senden, falls man nicht an die einzelnen Standorte fahren kann, um persönlich etwas abzugeben.

Es funktioniert ganz einfach:
1. Schrank aussortieren und natürlich schauen, ob die Klamotten keine Schäden haben
2. Sachen in Paket legen, möglichst große Pakete schicken (spart hohe Portokosten)
3. Das Paket darf bis zu 31,5 kg wiegen
4. kostenlosen Paketschein drucken und zur nächsten DHL oder HERMES Station bringen

Wie ihr seht, ist das mit wenig Aufwand verbunden und auch machbar für Leute, die eben arbeiten müssen und weniger Zeit haben.
Ich denke, dass man immer einen kleinen Teil zur Hilfe beisteuern kann, egal wie und vor allem – egal wo.

Habt ihr auch schon in irgendeiner Weise geholfen, was die Flüchtlinge angeht?

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Ein Tag in Timmendorf

30. August 2015

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Halli Hallo meine Lieben,

ich melde mich heute nach einem wunderbaren Wochenende wieder.
Verbracht habe ich ihn am Timmendorfer Strand. Das war wirklich eine total spontane Idee und sie hat sich definitiv ausgezahlt.
Samstagmorgen sind wir extra ganz früh los, um möglichst viel vom Tag zu haben. Um 10 Uhr kamen wir an, ohne Stau und top gelaunt ging es erst einmal in die kleine Innenstadt und die Geschäfte wurden alle samt abgesahnt. Sofort war ich fasziniert von dieser Idylle, dieser Gemütlichkeit die dort herrscht. Alles ist so süß und klein, sehr gepflegt. Es gibt super tolle Geschäfte. Von Süßigkeiten Läden, über Dekogeschäfte bis hin zu Tommy Hilfiger und Gosch ist alles mit dabei. Wenn ich Timmendorf kurz und knapp beschreiben müssten, dann mit den Worten exklusiv aber auch familienfreundlich und bodenständig. Ist also für jeden was dabei! Ein Pluspunkt ist aufjedenfall, dass man keine Parkplatzgebühren zahlen muss. Man kann sein Auto also auf Gemeinschftsparplätzen gebührenfrei abstellen, wenn man einen Tagesausflug machen möchte. Wann hat man das schon, selten oder?
Nachdem wir viele Geschäfte durch hatten, holten wir unser Proviant und gingen an den Strand. Ebenfalls hoch anzurechnen sind die Kosten für Strandkörbe. 3€ für den ganzen Tag. Leider mussten wir uns eine extra Kurkarte kaufen, aber wenn man 1 Woche dort ist, dann ist das wirklich günstig.
Wir genossen den Wind, die Ruhe, sonnten uns und ließen das kalte Wasser zwischen unsere Zehen laufen. Einige waren sogar baden aber dafür war es mir dann doch noch etwas zu frisch. Allerdings kann ich das schwimmen dort nur empfehlen! Weder liegt dort Müll im Wasser, noch ist es verseucht mit Algen oder mit etwas anderem. Total klar und super sauber.
Gegen Nachmittag ging es wieder zurück in die Stadt. Der Magen machte sich bemerkbar und so saßen wir 5 Minuten später bei Gosch. Ja 5 Minuten später nur, der Weg vom Strand bis in die Stadt ist wortwörtlich nur ein Katzensprung über die Promenade, total praktisch, vor allem wenn man hunger hat 😀
Gosch war wie immer himmlisch lecker.
Den Abend ließen wir noch mit einem Spaziergang ausklingen und fuhren dann gegen 21Uhr, nachdem wir uns den Bauch nochmals beim Italiener vollschlugen (Ja wir stehen auf geregelte Mahlzeiten) nach Hause.

Den Ort Timmendorf kann euch absolut empfehlen. All die kleinen süßen Geschäfte, die Sauberkeit und den tollen Strand sind perfekte Voraussetzungen für eine schöne Zeit an der Ostsee.

Genießt den Sonntag noch meine Lieben <3

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Fashion

Outfit Inspiration

18. August 2015

Hey meine Lieben,

ich hoffe ihr hattet einen guten Start in die neue Woche.
Langsam bin ich echt verzweifelt. Da blieb das sonnige Wetter mal knappe 3 Wochen bestanden und so schnell es kam, ist es nun auch wieder weg. Im Norden ist mal wieder total mieses Wetter. Regen, Gewitter und Stürme – und das im August. Erst vor einem Monat habe ich voller Freude Sommerklamotten geshoppt, wo ich die Hälfte nun gar nicht mehr rausholen brauch. Was anziehen? Morgens regnet es, es ist feucht und kühl aber dennoch weiß man genau, das sich gegen Mittag alles schlagartig ändert und sich die Sonne zeigt.
Um sicher zu gehen am besten immer die Wettervorhersage ansehen und sich ein passendes Outfit raussuchen.

Heute möchte ich euch 3 Outfits zeigen, die sich dem jetzigen Wetter einigermaßen anpassen. Ein wenig sommerlich aber auch etwas für die kühleren Tage. Wie gefallen euch meine Inspirationen und nervt euch der immer plötzlich kommende Wetterumschwung auch so sehr?

Outfit11: Bluse – Mango, 2: Schuh – Lipsy via Zalando, 3: Tasche – Zara, 4: Hose – H&M

Outfit31: Bluse – Zara, 2: Schuh – Zara, 3: Tasche – Asos, Hose – H&M

Outfit21: Sneaker – Converse via Zalando, 2: Jeanskleid – Paramita via Zalando, 3: Tasche – Michael Kors

Fashion

Luxengo – Fashion Outlet

14. August 2015

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Hey meine Lieben!

Heute möchte ich euch ein Online-Shop vorstellen, der ganz besonders ist. Oft stehen wir Frauen vor dem Schaufenster eines Luxusladens und schmachten die Stücke an, die wir uns im nächsten Moment nach einem kurzen Blick auf das Preisschild, wieder aus dem Kopf schlagen können. Doch können wir uns als „Normalverdiener“ wirklich nicht auch das ein oder andere Designerteil leisten?
Luxengo bietet dir mit den erschwinglichen Preisen die Möglichkeit dazu. Dort findest du angesagte Marken, für den kleinen Preis. Klar nicht zu vergessen – es ist Outlet aber dennoch kann ich aus Erfahrung sagen, dass man das absolut nicht sieht und sich somit wirklich lohnt, mal vorbei zu schauen.
Für euch mögen die Preise teilweise noch recht teuer aussehen, doch schaut man auf den ursprünglichen Ladenpreis, ist ein deutlicher Unterschied zu erkennen.
Wenn ihr also auch gern ein Schuh, eine Tasche, Accessoires oder Kleidungsstück eurer Lieblingsmarke besitzen wollten, bisher aber das Geld gefehlt hat, kann ich euch nur empfehlen mal durch den Shop zu klicken.
Hier habe ich meine Luxengo Lieblinge zusammengestellt.
Habt ein schönes Wochenende! <3Luxengo_JackenNigel Preston LederjackeAlexander McQueen Lederjacke
Just Cavalli LederjackeDiesel LederjackeDiesel Lederjacke

Luxengo_SchuheDolce&Gabbana PumpsL´Autre Chose SandalenCASADEI High Heels
Sam Edelmann High HeelsPatrizia Pepe Freizeitschuh

Luxengo_KleiderODEEH KleidZOA NEW YORK KleidZOA NEW YORK Kleid
Prada KleidPrada Milano KleidRALPH LAUREN Kleid

Luxengo_TaschenHogan TascheHogan TascheLanvin TascheFay Tasche

Alltagsgeschwafel, Gedanken

Das Leben wartet nicht auf dich

21. Juli 2015

Ein Monat ist vergangen, als der letzte Beitrag online kam. Es war ein sehr sensibles Thema und nachdem ich ihn verfasst hatte, brauchte ich Zeit für mich. Nicht nur eine Woche sondern eben wirklich mal einen ganzen Monat.

Lustigerweise scheint es im Moment nicht nur mir so zu gehen. Auch Angela von the3rdvoice hat dazu einen interessanten Post verfasst.Tja, manchmal da ist eben mal Schluss und man braucht einen Cut. Habe mich teilweise Monate mit dem Gedanken rumgeschlagen, einfach mal abzuschalten.

Vor über einem Monat habe ich das auch getan. Zwar nur für 4 Tage aber es tat so verdammt gut. Ich hab nichts unversucht gelassen. WhatsApp wurde deinstalliert, Facebook und Instagram direkt hinterher. Man konnte mich also nur noch per SMS erreichen. Und wisst ihr was? Das hat mir wirklich gezeigt wer sich für einen interessiert. Und glaubt mir, ein Großteil von denen die ich Freunde nenne, haben meine kleine Auszeit nicht einmal mitbekommen. Aber das ist ein anderes Thema. So hatte ich wenigstens meine Ruhe und konnte mein Leben in vollen Zügen genießen.Es ist einfach erschreckend, wie abhängig man ist. Wie oft man auf sein Handy schaut um im nächsten Moment festzustellen, dass es gerade absolut sinnlos war auf sein Display zu starren. Seit knapp 4 Monaten habe ich wieder das Lesen angefangen. Anstatt nach Feierabend, die Bahnfahrt damit zu verbringen, wie eine Irre bei Instagram oder Facebook runterzuscrollen, schnappe ich mir mein Buch und lese. Es tut gut, es entspannt, es beruhigt und löst einen von stressigen Gedanken.

Ich möchte euch von meinem letzten Wochenende erzählen. Eine sehr gute Freundin ist zu mir gekommen. Wir haben eigentlich viel gemeinsam, außer, dass sie ein Stadtmensch ist und ich das Dorfmädchen. Gegensätziger könnten wir gar nicht wohnen. Sie mitten in der Stadt, die Straßenbahn vor der Haustür und ich Bäume und das Maisfeld vor der Nase. Der Bus fährt nur jede Stunde versteht sich.

Die Fahrt zu mir war schon ein Erlebnis für sie. Am liebsten würde ich euch ja die WhatsApp Verläufe schicken. Ich habe Tränen gelacht als Sätze kamen wie „Dilara wo bin ich hier? Wollte dich gerade anrufen aber habe kein Netz!“ oder „Hier sind einfach nur Bäume, fühle mich total unwohl..“
Habe sie versucht zu beruhigen und meinte alles wird gut, es ist eben was Neues und wenn sie öfter zu mir kommen wird, gewöhnt sie sich bestimmt daran. Angekommen bei mir, hat sie zur Entspannung erst einmal Essen bekommen.
Dann erzählte ich ihr was ich vorhatte. Ab auf die Fahrräder und ans Wasser.
Wer sich fragt, welches Wasser ich meine. Ich kann mich glücklich schätzen, an einem wundervollen großen See zu wohnen, an dem ich bedauerlicherweise viel zu selten bin. Wie schade das eigentlich wirklich ist, hat mir dieser Tag nochmal bewiesen.
Wir fuhren durch Wälder und Wiesen, an Felder und Pferden vorbei und ich sah, wie sich ihre anfängliche Enthaltsamkeit zu absoluter Lebensfreude entwickelte. Ihr Strahlen und ihre ständigen Worte, wie toll sie das fand, ließ mir fast die Tränen in die Augen steigen. Es war so unglaublich rührend und ein wunderschöner Moment, der sich so frei und so selten angefühlt hat. Ich hatte es vermisst.
Plötzlich merkte ich wieder, warum man eigentlich lebt. Nicht um in seinem Bett zu liegen, auf sein Handy zu starren oder seine Zeit am Computer zu verbringen. Nein du spürst das Leben, wenn du raus gehst! Lasst euch den Wind um die Nase wehen, atmet die Natur ein, genießt die Freiheit, die Unabhängigkeit. Glaubt mir, ihr werdet es lieben. Am Wasser angekommen, schlossen wir unsere Fahrräder an, liefen über den Sand auf einen Steg hinauf.
Wir gingen ganz ans Ende, wollten alleine sein und unsere Ruhe haben. Dann setzen wir uns hin, ließen die Beine ins Wasser fallen und genossen diesen Moment. Wir haben den Moment festgehalten, schöne Gespräche geführt und in die unendliche Weite des Sees gesehen.

Es war ein traumhaft schöner Tag und er hat mir gezeigt, dass ich mich glücklich schätzen kann auf dem Dorf aufgwachsen zu sein und die kleinen Dinge im Leben zu sehen.
Das Leben lebt sich nicht von selbst. Geh raus und stürz dich rein, du wirst es nicht bereuen.